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Darmkrebs
Was ist eigentlich Darmkrebs und welche Symptome macht er?
Darmkrebs gehört zu den Erkrankungen des Dickdarms und des Dünndarms. Im frühen Stadium bereitet er (tückischerweise!) keine Schmerzen. Erste Anzeichen können Blut im Stuhl, Änderungen der Stuhlgewohnheiten und - unregelmäßigkeiten sein.
Wie erkennt der Arzt Darmkrebs und ist er heilbar?
Viele Tumore sind mit dem Finger bei einer rektalen Untersuchung tastbar oder können bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) entdeckt werden. Im Rahmen der Darmspiegelung können auch Vorstufen von Krebs (Polypen) und Frühformen von Darmkrebs mit einer Schlinge abgetragen werden. Damit wird eine Heilung erreicht oder die Entstehung von Darmkrebs verhindert. Die Heilungschancen bei Darmkrebs hängen hauptsächlich davon ab, wie frühzeitig der Krebs entdeckt und entfernt wird.
Was tun bei Darmkrebsnachweis in der Gewebeprobe?
Meist wird der vom Krebs betroffene Darmteil mit einem Sicherheitsabstand entfernt. Liegt der Tumor mehr als 8 Zentimeter oberhalb des Schließmuskels, kann der natürliche Darmausgang erhalten bleiben, bei tieferer Lage wird ein künstlicher Darmausgang angelegt. Ergänzend zur Operation wird bei Bedarf eine Chemotherapie oder Strahlentherapie durchgeführt.
Wie kann man vorbeugen und wer ist besonders gefährdet?
Die eindeutig beste Vorsorge ist die regelmäßige Teilnahme an der Früherkennungs-untersuchung. Empfehlenswert sind außerdem ballaststoff- und faserreiche Kost, wenig rotes Fleisch und Fett, wenig Alkohol, Nichtrauchen und viel körperliche Bewegung. Risikofaktoren, die Darmkrebs begünstigen, sind erbliche Veranlagung und chronisch entzündliche Darmerkrankungen.


